151. Jahreshauptversammlung

Der Männergesangsverein Gmünd lud am 6. Jänner zur 151. Jahreshauptversammlung und konnte dabei auf ein ereignisreiches vergangenes Jahr, in dem das 150-Jahr-Jubiläum des Gmünder MGV gefeiert wurde, zurückblicken. Der älteste Kulturträger der Region lud im vergangenen Jahr zu zwei erfolgreichen Konzerten. Zudem konnten viele weitere Aktivitäten im Zeichen des beachtenswerten Jubiläums gesetzt werden. Im September wurde beim Sängerstein in der Nähe des Fuchsteiches eine kleine Gedenktafel enthüllt, im November war der MGV Gmünd Thema einer Reportage des ORF.

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung übergab Vorstand Helmut Morawek nach insgesamt 16 Jahren die Leitung des MGV an Agrana-CEO Josef Granner. Morawek: „Als unsere Familie Anfang der 1970er-Jahre nach Gmünd gekommen ist, war der MGV bereits zu Beginn ein wichtiger Anker für das heimisch werden in Gmünd. Im Jahr 2003 übernahm ich erstmals die Leitung des Vereins, es war eine erfüllende und schöne Tätigkeit.“ Während seiner Tätigkeit als Vorstand konnten insgesamt 16 neue Sänger in den MGV aufgenommen werden, krönender Abschluss seiner Langzeit-Vorstandstätigkeit waren die Feierlichkeiten zum 150-Jahr-Jubiläum des MGV im vergangenen Jahr. Seitens der Sangesbrüder gab es nach seinen Abschiedsworten Standing Ovations. Nachfolger Josef Granner dankte Morawek für seine Arbeit: „Helmut Morawek hat hervorragende Arbeit für unseren Verein geleistet, dafür danken wir ihm von ganzem Herzen.“ Granner möchte als neuer Vorstand Bewährtes fortführen und dabei aber auch neue Akzente setzen. Gegen Ende der Sitzung wurde Morawek zum Ehrenvorstand des Männergesangsvereines ernannt.

img_5983Helmut Morawek übergab die Leitung des Gmünder Männergesangsvereines an Josef Granner. Morawek wurde zum Ehrenvorstand des MGV ernannt.

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurden auch zahlreiche Mitglieder geehrt. Aufgrund ihrer langjährigen Mitgliedschaft wurden Johann Riedl (15 Jahre), Jürgen Trsek, Herbert Wurz, Martin F. Wurz (alle 30 Jahre) sowie Erich Zeiler (50 Jahre) ausgezeichnet. Notenwart Herbert Wurz wurde zudem für den fleißigsten Probenbesuch (38 Zusammenkünfte) geehrt. Auch für runde bzw. halbrunde Geburtstage gab es Ehrengaben. Für Juni plant der MGV Gmünd wieder das alljährliche Konzert im Gmünder Palmenhaus sowie zahlreiche weitere Auftritte und Vereinsaktivitäten. Weitere Informationen gibt es auf der Website des MGV unter http://www.mgv.gmuend.at.

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Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurden auch zahlreiche Mitglieder des MGV Gmünd geehrt.

Chorleiter Mag. Gottfried Libowitzky – ein Siebziger


Der Chorleiter des Gmünder Männergesangvereines und Kammerchores, Gottfried Libowitzky, feierte seinen 70. Geburtstag. Im Rahmen der Chorprobe gratulierten ihm die Sangesbrüder des Gmünder MGV und überreichten ihm die „Goldene Dirigentennadel“. Für einen Beitrag in „Niederösterreich heute“ war bei dieser Probe auch der ORF mit einem Team anwesend.

Best-Of-Konzert des MGV Gmünd

Einen musikalischen Streifzug durch das Best-Of aus dem Repertoire des Gmünder Männgersangvereines boten die rund 30 Sänger am 13. Oktober 2018 im Gmünder Palmenhaus. Die beiden Chorleiter Gottfried Libowitzky und Martin Pilz konnten dabei mit den ausgewählten Liedern das vollbesetzte Palmenhaus mehr als begeistern. Bereits im Frühjahr lud der MGV aus Anlass des heurigen 150-Jahr-Jubiläums zu einem Festkonzert, diesmal gestaltete man das Best-Of-Konzert in gemütlichem Rahmen mit Weinverkostung und anschließender Agape. Auf dem Programm standen bekannte Werke von Udo Jürgens, den Beatles aber auch Melodien aus anderen Ländern und moderne Chorkompositionen. Unterstützung gab es für die Sänger von Harald Buchhöcker am Klavier, die Vereinsband um Franz Kramann und Martin Wurz begleiteten einige Nummern auf der Gitarre.

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Der Männergesangverein Gmünd betätigt sich seit dem Jahre 1868, also seit 150 Jahren, auf dem kulturellen Gebiet. Er gehört damit zu den ältesten Vereinen im Waldviertel und konnte beim Konzert im Gmünder Palmenhaus einmal mehr ein mehr als kräftiges Lebenszeichen zum beachtlichen Jubiläum liefern.
Eine Überraschung gab es im Rahmen des Konzertes für Chorleiter Gottfried Libowitzky. Der Chorverband Österreich verlieh Libowitzky das „Goldene Ehrenzeichen des Chorverbandes“, welches ihm vom Vereinsvorstand Helmut Morawek überreicht wurde. Seitens des Waldviertler Sängerkreises stellte sich dann noch Eduard Danzinger mit der höchsten Auszeichnung, die der Sängerkreis Waldviertel verleihen kann, der „Prof.-Hermann-Reiter-Plakette in Gold“ bei Chorleiter Libowitzky ein. Danzinger: „Es gibt im Waldviertel kaum jemanden, der sich so für Kultur, Musik und Gesang einsetzt, wie es Gottfried Libowitzky seit über 40 Jahren tut.“

Als nächstes wird der MGV Gmünd einen Festgottesdienst am Sonntag, dem 9. Dezember, in der Pfarrkirche St. Stephan in Gmünd-Altstadt mitgestalten. Dabei wird die „Missa brevis“ von Charles Gounod aufgeführt. Informationen zum MGV Gmünd gibt es auch unter www.mgv.gmuend.at.

Jubiläumskonzert „150 Jahre MGV Gmünd“

150 und immer noch „in junger Frische“

„Der MGV wurde gegründet, als Kaiser Franz Josef gerade 38 Jahre alt war“, gab Obmann Helmut Morawek einen Rückblick auf die Vereinsgeschichte. „So sind 150 Jahre vergangen und wir stehen hier in junger Frische“, lachte er und das Publikum konnte sich einmal mehr von der hohen Qualität der Darbietungen des Traditionsvereines überzeugen. Nicht allein die Qualität der Sänger zählt hier! „Man ist geborgen im Verein, die Fitten reißen die nicht so Fitten mit und der MGV tut Gutes, für seine Mitglieder und für uns. Danke für die vielen schönen Konzerte“, sagte Bürgermeisterin Helga Rosenmayer (ÖVP).

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Beim Jubiläumskonzert gemeinsam mit Kammerchor und Kammerorchester (alle unter Leitung von Gottfried Libowitzky) und in Begleitung von Harald Buchhöcker am Klavier wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten. Es spannte den Bogen von Mozarts „Dir Seele des Weltalls“ über Werke von Händel, Haydn und Orff bis zu Schuberts „Widerspruch“ und Bernsteins „One hand, one heart“, die Chorleiter-Stellvertreter Martin Pilz dirigierte. „Einer meiner Lieblingskomponisten“, übernahm wieder Libowitzky den Dirigentenstab für „Jauchzet dem Herren“ und „Winzerchor“ (Mendelssohn-Bartholdy).

Libowitzky „fordert, ohne zu überfordern“

Nach einem Lied „Landerkennung“ von Grieg wurde eine Besonderheit dargeboten: Zum 100er hatte der Waidhofner Komponist Albert Reiter (1905 – 1970) dem MGV das Lied „Stadt am Gemünde“ geschenkt, dessen Text vom Gmünder Schriftsteller Josef Pfandler stammt (1900 – 1987). Der MGV sang es nun mit Klavierbegleitung. Der MGV blieb im Anschluss im 20. Jahrhundert, bewegte sich aber durch viele Genres zum hymnischen Männerchor von Gerbert Mutter „Die Macht der Musik“ in Begleitung von Kammerchor und Klavier oder gemeinsam mit Songs von John Denver und Enya, romantisch, gefühlvoll und gleichzeitig voller Energie.

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Obmann Morawek dankte allen Beteiligten und vor allem Chorleiter Libowitzky. „Seine Kunst ist, uns zu fordern aber nicht zu überfordern.“ Als Abschluss „Für die Freude über unser Jubiläum“, so Libowitzky, beeindruckten sie mit „Singt dem Herren alle Stimmen“ von Haydn. Für den tosenden Applaus wurde mit dem „Gefangenenchor“ gedankt.

Die weiteren Auftritte des MGV im Jubiläumsjahr:

– Gedenkfeier beim MGV-Sängerstein: Dienstag, 4. September, 19.30 Uhr beim Fuchsteich (Teichkettenweg)

– MGV-Konzert „Greatest Hits“: Samstag, 13. Oktober, 19.30 Uhr im Palmenhaus

– Festgottesdienst „Missa brevis“ von Charles Gounod, Sonntag, 9. Dezember, 10 Uhr in der Kirche St. Stephan

Aus:
NÖN „Gmünder Zeitung vom 13.06.2018
Text + Fotos: Sonja Eder

MGV Gmünd wird 150 Jahre alt

Die Gmünder Vereinslandschaft hat in ein bemerkenswertes Jubiläumsjahr gestartet: Der Männergesangsverein Gmünd hielt am 6. Jänner im Gasthaus Traxler seine 150. Jahreshauptversammlung ab. Der älteste Verein und Kulturträger der Stadt Gmünd blickte dabei auf ein erfolgreiches Vereinsjahr 2017 zurück.
Außerdem standen Neuwahlen auf der Tagesordnung. Als Obmann wurde Helmut Morawek zusammen mit den übrigen Vorstandsmitgliedern bestätigt. Helmut Morawek beginnt damit seine sechste Periode, leitet den Verein also bereits über 15 Jahre. Neu im Vorstand ist Agrana-Vorstand Josef Granner, der zusammen mit Franz Kramann den Vorstand als Stellvertreter unterstützen wird. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurden zahlreiche Geburtstagsjubilare geehrt, für den fleißigsten Probenbesuch wurde Wolfgang Baumann (40 von 41 Zusammenkünften) ausgezeichnet, gefolgt von Chorleiter Gottfried Libowitzky und Herbert Wurz (39 von 41 Zusammenkünfte).

Vorstand Helmut Morawek: „Das Jahr 2018 ist auch für den Gmünder MGV ein besonderes Jahr. Derzeit sind wir mitten in der Planungsphase für die Aktivitäten im Jubiläumsjahr.“ Bereits fix ist ein Jubiläumskonzert am Samstag, dem 9. Juni um 19:30 Uhr im Gmünder Palmenhaus. Dabei soll ein musikalischer Bogen über die vergangenen 15 Jahrzehnte des Gmünder Männergesangvereines gespannt werden.
Als ältester kultureller Verein der Stadt Gmünd freut sich der MGV, der neben der Pflege des Gesangs auch der Geselligkeit breiten Raum einräumt, immer wieder über neue sangesfreudige Mitglieder. Proben sind jeden Dienstag ab 19.30 Uhr im Probenlokal Traxler.

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Die Vorstandsmitglieder des Gmünder Männergesangvereines stellten sich nach der 150. Jahreshauptversammlung zu einem Gruppenfoto auf.

MGV-Ausflug ging nach Oberösterreich

Der MGV Gmünd besuchte im Rahmen seines Ausfluges Oberösterreich. Am Programm stand dabei unter anderem die Besichtigung der Landesgartenschau in Kremsmünster, des Stiftes Schlierbach und der Stadt Steyr. In Dietach gestaltete der Gmünder MGV die Abendmesse in der dortigen Pfarrkirche. Als Abschluss des Ausfluges lud Sangesbruder Norbert Harringer, er wirkt seit Dezember 2016 als Werksleiter im Agrana-Werk Aschach, zusammen mit Josef Granner (CEO Agrana Stärke) zu einer Werksführung durch die Anlagen der Maisstärkeerzeugung.

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Benefizkonzert des MGV Gmünd

Der Männergesangverein, der Kammerchor und das Kammerorchester Gmünd luden am 20. Mai 2017 zu einem Benefizkonzert zugunsten der Orgelrenovierung in der Pfarrkirche Gmünd St. Stephan ein. Unter der musikalischen Leitung von Gottfried Libowitzky und Martin Pilz wurde ein abwechslungsreiches musikalisches Programm geboten. Neben Werken aus der Zeit des Barock (zB Händel und Mendelssohn) gab es auch moderne Chorliteratur zu hören, wie etwa „Adiemus“ von Karl Jenkins oder ein berührendes „Agnus Dei“ von Tore W. Aas. Eindrucksvoll vom Kammerorchester begleitet war Edvard Griegs „Landerkennung“. Den kraftvollen Schluss des Konzertes bildeten Kienzls „Selig sind, die Verfolgung leiden“ (aus „Der Evangelimann“) sowie Händels „Seht die Herrlichkeit Gottes des Herrn“ (aus „Der Messias“. Im Anschluss an das Konzert wurde zur Agape in den Pfarrhof geladen.

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